Mäusegift ist besonders effektiv um einer großen Mäuseplage Herr zu werden. Die Gifte sollten aber immer die letzte Möglichkeit sein, um sich von Mäusen zu befreien. Die Gifte sind auch für Menschen und Haustiere nicht unbedenklich und können Langzeitschäden hervorrufen.

Der Einsatz von Mäusegift

Mäuse mit Gift umgebracht

Von Mäusegift getötete Mäuse (Bildquelle: Manuel R.)

Mäusegift wird meist als Fraßköder eingesetzt. Um Haustieren und Babys vor dem Kontakt mit dem Gift zu schützen werden die Fraßköder in geeignete Behälter gegeben, in die nur Mäuse schlüpfen können. Die Köder sind sehr umweltstabil. Das Bedeutet, dass sich die Köder nicht von alleine abbauen und auch nicht ihre Wirkung verlieren. Haben Sie mit Giftködern die Mäuse aus Ihrem Haus vertrieben, sollten Sie die übrigen Köder sorgfältig entfernen. Mäusegift lässt sich auch als Mischköder einsetzte. Hierbei wird das Gift unter Lebensmittel gemischt, welche die Mäuse fressen.

Neben den Fertigködern und den Mischködern, gibt es noch Mäuseschaum. Diese werden an häufig von Mäusen besuchten Orten Schon der Kontakt mit dem Schaum bringt die Nager um. Hier spricht man von einem Kontaktgift. Zudem sind Trinkköder verfügbar, welche in Deutschland aber nur selten eingesetzt werden.

Mäusegift ist in den meisten Fällen sehr auffällig, da es mit einer grellen Farbe versehen ist. Zudem enthält das Gift Lockstoffe, die für die Mäuse attraktiv sind. Haustiere wie Hunden oder Katzen werden in den meisten Fällen nicht von dem Gift angelockt. Dennoch sollten Sie bei der Ausbringung darauf achten, dass Haustiere und vor allem kleine Kinder nicht an das Gift gelangen können. Sollte ein Haustier das Gift verzehrt haben, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Funktion von Mäusegift

Die Fraßköder enthalten unterschiedliche Wirkstoffe. In den meisten Fällen verwenden die Hersteller Coumatetralyl oder Bromadiolon. Die sind gerinnungshemmende Wirkstoffe. Mäuse sterben nicht sofort nach dem Verzehr des Giftes. Sie benötigen eine gewisse Dosis und etwas Zeit bis sie der Tod ereilt. Die Tiere verbluten dabei innerlich und leiden unter starkem Herzrasen. Je nach Größe eines Tieres tritt der Tod schon nach 3 bis 5 Tagen ein. Der Tod ist für die Tiere dabei absolut schmerzfrei.

Tipps zur Anwendung der Mäuseköder

Da die Köder auch für den Menschen nicht ungefährlich sind sollten sie immer die letzte Wahl bei der Bekämpfung der Mäuseplage sein. Prüfen Sie zuerst ob es nicht auch mit biozidfreien, wie z.B. Mäusefallen oder Ultraschall möglich ist die Mäuse zu vertreiben. Sollten Sie sich für Gifte entschieden haben sollten Sie die folgenden Punkte beachten.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Studieren Sie vor dem Einsatz der Mäuseköder unbedingt die Gebrauchsanweisung. Auf der Verpackung der Gifte finden Sie häufig hilfreiche Tipps zum Einsatz der Köder und Warnungen vor möglichen Gefahren. Beachten Sie zudem folgende Hinweise:

  • Vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit den Ködern (Am besten tragen Sie Einweghandschuhe beim Auslegen der Giftköder)
  • Verwahren Sie das Gift außerhalb der Reichweite von Kindern
  • Achten Sie darauf das Haustiere nicht an das Gift gelangen können
  • Suchen Sie beim verschlucken des Giftköders umgehend einen Arzt auf.
  • Halten Sie das Gift fern von Nahrungsmitteln

Hinweise vor der Anwendung der Mäusegifte

Gebiss einer Maus

Gebiss einer Maus (Bildquelle: Magne Flåten, Norway)

Sie können das Gift nur effektiv einsetzten, wenn Sie wissen wo Ihr Feind sich aufhält. Prüfen Sie in welchen Räumen die meisten Mäuse sind. Dies können Sie an Kot- oder Nagespuren erkennen. Zudem sollten Sie alle Personen über die Giftköder informieren, welche das Gebäude benutzten. So können Sie den unsachgemäßen Umgang mit den Ködern verhindern.

Auslegen des Mäusegifts

Sollten Sie die Köder auch im Freien einsetzten wollen, sollte Sie dies nur in unmittelbarer Nähe zum Gebäude tun. Achten Sie beim Auslegen darauf, dass die Köder für Haustier und Kinder nicht erreichbar sind. Um diese Gefahr einzudämmen sollten Sie die Köder nie frei auslegen, sondern Köderstationen verwenden. Somit beugen Sie auch vor, dass Wildtiere wie z.B. Vögel die Köder fressen und verenden. Stellen Sie die Stationen nur dort auf wo Sie auch wirklich Mäuse vermuten.

Kontrolle der Köderkästen

Die Köderkästen sollten Sie in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Vor allem zu Beginn der Mäusejagd sollten die Fallen etwa alle zwei Tage kontrolliert werden. So können Sie prüfen ob die Mäuse auf die Köder anspringen und an welchen Stationen sich die meisten Mäuse aufhalten. Angefressene Köder sollten Sie durch frische ersetzten (tragen Sie hierbei unbedingt Handschuhe und entsorgen die Köder in eine Tüte im Hausmüll). In der Nähe der Köderfallen liegen die meisten toten Mäuse. Suchen Sie die nähere Umgebung ab und entfernen tote Mäuse umgehend. Da die Mäuse auch nach dem Verzehr des Giftes noch kurze Zeit leben sollten Sie auch in Möglichen verstecken, wie hinter Schränken oder in Nischen nach Mäuseleichen Ausschau halten.

Ende der Anwendung von Mäusegift

Werden keine Köder mehr gefressen sollten Sie die Anwendung beenden. Nun müssen Sie alle toten Mäuse und übriggebliebenen Köder entfernen. Dies sollten Sie unbedingt mit Handschuhen tun. Zum einen kommt das Gift ansonsten mit Ihrer Haut in Kontakt und zum anderen können die toten Mäuse Krankheiten übertragen. Bei der Entsorgung der Köder sollten Sie die Gebrauchsanweisung beachten. Manche Köder sollten nicht im Hausmüll entsorgt werden.

Köderstationen

Um zu verhindern, dass Kinder und andere Tiere an die Köder kommen können sollten Sie Köderboxen einsetzten. Sollten Sie Mäuse im Freien bekämpfen wollen ist der Einsatz einer Köderbox zwingend notwendig. Zudem verhindern die Köderboxen das Eindringen von Wasser sollten Sie Mäuse im Freien bekämpfen wollen. Wir haben uns verschiedenen Köderboxen angeschaut.

KAS Ratten und Mäuse Köderstation

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Die erste Box war die Köderbox von KAS. Zwei Tage nach der Bestellung traf die Box bereits ein und der Kampf gegen die Mäuse konnte beginnen. Die Köderbox ist lediglich 10cm hoch und kann so auch unter Paletten aufgestellt werden. Mit etwa 7€ ist die Box nicht gerade günstig macht aber einen stabilen Eindruck. Durch spezielle Rillen in der Box wird das Eindringen von Wasser verhindert. Die Box verfügt über zwei Eingänge. Hier können die Nager hineinkriechen und dass mittig platzierte Futter fressen. Im Lieferumfang der Box ist zudem eine Köderbefestigung enthalten.

Die Köderstation ist etwa 35 cm lang und verfügt über einen Schlüssel. Unberechtigte wie Kinder können die Box so nicht öffnen und an den Köder gelangen. Ist die Box erst einmal verschlossen haben Kinder und Haustiere keine Chance mehr an den Köder zu gelangen. Auch das mutwillige zerstören der Box wird durch die gute Verarbeitung erschwert.

Mäuse und Ratten  haben in unserem Test sehr gut auf die Box reagiert und sind ohne groß zu Überlegen oder zu zögern hineingekrabbelt. Die Nager schienen sich in der Box sogar recht wohl zu fühlen und konnten ungestört das Gift verzehren.

Von der KAS Ratten und Mäuse Köderfalle waren wir absolut begeistert. Die Box ist sehr gut verarbeitet und sehr sicher. Außerdem lassen sich mit der Köderfalle sehr gute Ergebnisse im Kampf gegen Mäuse erzielen.

Mäuseköderbox

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ 

Die nächste Köderfalle in unserem Test war um einiges günstiger als die erste, ist aber auch nur für die Bekämpfung von Mäusen geeignet. Ratten schaffen es nicht durch das sehr enge Loch. Die Qualität der Box von Wabe liegt weiter unter der unserer ersten getesteten Köderfalle ist für den Preis jedoch absolut in Ordnung. Lediglich die billige Schließfunktion hat uns etwas enttäuscht. Wir würden nicht empfehlen diese Boxe im Freien aufzustellen, da allzu leicht Wasser eindringen kann.

Im Haus leistet die Box jedoch gute Arbeit. Kinderfinger schaffen es nicht durch das Loch zu greifen und den Köder zu berühren. Außerdem ist die Box sehr flach und lässt sich leicht unter Möbelstücken platzieren. Zudem kann die Box an die Wand geklebt werden.

Bei der Verwendung der Box konnten wir erkennen, dass die Mäuse diese nicht so gerne betraten wie unserer erste. Das Lockmittel der Köder war jedoch stark genug Sie in die Box zu locken. Mit der Box konnten wir solide Ergebnisse erzielen. Die Köder wurden von den Mäusen gefressen und vor dem Zugriff durch Kinder und Haustiere geschützt. Zwar hat  uns die Verarbeitung hier und da etwas gestört (z.B. Warnhinweis auf der Box ist kaum zu lesen), dennoch können wir nicht allzu viel Schlechtes über diese Box sagen. Vor allem der Preis der Box ist unschlagbar. Im Freien würden wir die Box jedoch nicht einsetzen.

Neudorff Mäuseköderbox

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ 

Unser letztes Produkt im Test war gleichzeitig unser Teuerstes. Leider kam die Box von Neudorff nicht an die Verarbeitungsqualität der ersten getesteten Box von KAS heran. Der Köder ist aber auch in dieser Box sehr gut vor Wasser geschützt. Außerdem lässt sich die Box sehr leicht befüllen. Kinder und Haustier kommen an die Köder in der durch einen Schlüssel verschlossenen Box nicht heran.

Auch den Mäusen scheint diese Köderbox gut zu gefallen. Nur kurze Zeit nach dem Aufstellen der Box krochen die ersten Tierchen herein und fraßen den Köder. Mit der Leistung der Box waren wir absolut zufrieden. Lediglich den Preis finden wir für die angebotene Qualität nicht ganz gerechtfertigt. Aus diesem Grund ist die Köderbox von KAS unser Testsieger. Sollten Sie nur im Haus auf Mäusejagd gehen reicht die günstige Mäuseköderbox von Wabe aber absolut aus.

Mäusegift im Test

Wir haben verschiedene Gifte auf ihre Wirkung hin untersucht. Die Ergebnisse stellen wir Ihnen hier nun vor.

Bromadiolon Köderblock

Bewertung: ♥ 

Unser erstes Produkt im Test waren die Bromadiolon Köderblöcke von Rodex. Das Produkt ist das günstigste in unserem Test. Eine Packung enthält 1 kg der Köder, welche durch die rote Farbe nicht zu übersehen sind. Der Wirkstoff dieser Köder ist, wie der Name bereits verrät, Bromadiolon – dies ist eine Gerinnungshemmer. So verbluten die Nagetiere innerlich. Durch einen starken Bitterstoff sollen Kinder den Köder nicht essen.

Die Köder werden in einer großen Packung geliefert, die sich wie ein Farbeimer öffnen und wiederverschließen lässt. Durch die Luftdichte Aufbewahrung bleiben die Köder lange erhalten und sind auch vor Feuchtigkeit geschützt. Die Köderblöcke sollten nicht ohne Handschuhe ausgebracht werden, da das Gift die Haut angreifen kann.

Wir verteilten die Köder in Haus und Garten und warteten drei Tage ab. Schon am ersten Tag viel uns auf, dass erstaunlich viele Schnecken im Garten zu sehen waren, welche in die Köderboxen krochen. Beim Öffnen der Boxen sahen wir, dass sich die Schnecken anstatt unsere Mäuse über die Köder hermachten. Die Schnecken lutschen die Köderblöcke ab und sterben noch an Ort und Stelle. Nach dem ersten Tag mussten wir so anstatt toter Mäuse die toten Schnecken aus den Köderboxen entfernen. Da wir dies nicht jeden weiteren Tag tun wollten und deutlich mehr Schnecken im Garten zu sehen waren, brachen wir den Versuch mit den Ködern im Freien ab und  konzentrierten uns auf die Mäuse im Haus. Nach drei Tagen kontrollierten wir die Köderboxen, ob die Nager sich bereits über unser Gift hergemacht hatten. Von fünf aufgestellten Ködern waren nur zwei angeknabbert, ein eher schlechtes Ergebnis, die Mäuse scheinen dem Lockstoff widerstehen zu können. Um auszuschließen, dass die Köderboxen das Problem sind legten wir die Köder ohne Boxen aus (Dies ist eigentlich nicht zu empfehlen).

Weitere drei Tage warteten wir ab um anschließend die Ergebnisse zu kontrollieren. Zwar konnten wir die ersten toten Mäuse entdecken, die meisten der Köder waren aber noch unversehrt. Ein wirklich enttäuschendes Ergebnis. In dem Haus müssten etwa 150 Mäuse hausen, gerade einmal zwölf konnten wir nach einer Woche mit dem öder erledigen. Wirklich weiterempfehlen können wir die Köder aus diesem Grund leider nicht. Die Mäuse scheinen nicht wirklich auf die Köder anzuspringen, dafür aber Schnecken, welche wir eigentlich nicht umbringen wollten.

Bayer Mäuse-Portionsköder

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Unser nächstes Produkt im Test war der Portionsköder von Bayer. Dies ist das teuerste Produkt in unserem Test. Eine Packung des Köders enthält gerade einmal 500 Gramm. Durch eine besonders hohe Wirksamkeit soll diese jedoch ausreichen um die Mäuse zu eliminieren. Der Wirkstoff, welchen sich Bayer zu Nutze macht ist Coumatetralyl. Dieser Wirkstoff ist hochgiftig und auch für Menschen bedenklich. Auch dieser Stoff verhindert die Blutgerinnung, sodass der Organismus etwa 3-5 Tage nach Aufnahme des Giftes stirbt. Zusätzlich ist das Produkt mit Bitterstoffen angereichert um die Aufnahme des Giftes durch Kinder und andere Haustiere zu verhindern.

Die Verpackung des Giftes hat einen Kindersicheren Verschluss, was wir schon einmal als Pluspunkt für dieses Produkt werten. 50 Portionsbeutel mit jeweils 10 Gramm Inhalt finden sich in der Packung. Die Portionen lassen sich bequem überall dort verteilen wo Sie Mäuse vermuten. Der Köder soll durch eine Fett-Getreide-Mischung besonders attraktiv für die Nager sein.

Wir verteilten die Köder in allen Befallenen Räumen und warteten ab wie die Mäuse auf den Köder reagieren. Zu unserem Erstaunen waren die Köder schon am nächsten Tag leergefressen. Laut der Packungsbeilage wird eine zweite Dosis erst nach fünf Tagen wieder empfohlen. Dennoch legten wir weitere Köder aus, da wir von einem starken Befall ausgingen und uns nicht sicher waren ob alle Mäuse das Gift bereits verzehrt hatten. Auch diese Köder waren binnen eines Tages leergefressen worden und wir legten weitere vier Portionsbeutel aus. Ab dem vierten Tag unseres Tests konnten wir die ersten toten Mäuse sowohl im Garten als auch im Haus entdecken. Insgesamt zähen wir 37 tote Tiere. Am nächsten Tag kamen noch einmal so viele hinzu. Wir legten wieder frische Köder aus und warteten eine weitere Woche ab. In dieser entdeckten wir jeden Tag neue tote Tiere. Ab dem siebten Tag waren alle Mäuse tot und die Köder blieben unangetastet.

Von dem Bayer Mäuse-Portionsköder waren wir absolut überwältigt. Das Produkt lässt sich sicher anwenden und tötet die Mäuse zuverlässig. Wir können den Einsatz dieses Giftes nur weiterempfehlen.

Mäusegift Profi Frischeköder

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ 

Unser letzter Mäuseköder im Test war das Mäusegift von Detia. Insgesamt bekamen wir ein Kilogramm des Giftes geliefert, welches in 100 Gramm-Beuteln verpackt ist. Der Verwendet Wirkstoff heißt Brodifacoum und ähnelt der Wirkung von Coumatetralyl. Leider ist Brodifacoum nicht nur hochgifit sondern zudem noch für die Umwelt schädlich. Sollten Sie dieses Gift verwenden sollten Sie darauf achten, dass Katzen die vergifteten Mäuse nicht fressen. Hier besteht die Gefahr einer Sekundärvergiftung. Hat eine Maus das Gift gefressen lebt sie weitere 5 bis 10 Tage. Sie frisst jedoch nichts mehr, was dazu führt, dass Sie mit leerem Margendarmtrakt stirbt. Zersetzt sich der Tote Körper entsteht somit weniger Gestank.

Wir legten die Köder aus und warteten ab wie die Mäuse auf diese reagierten. Schon am nächsten Tag mussten wir die Köderboxen wieder befüllen. Die Mäuse haben innerhalb kürzester Zeit alles weggefressen. Acht Tage lang konnten wir beobachten wie die Mäuse das Gift verschlingen, bis wir die ersten toten Nager entdeckten. Eine Woche darauf konnten wir wurden die Köder nicht mehr angerührt. Alle Tiere waren gestorben. Das Gift hat sowohl im Haus, als auch im Freien sehr gute Arbeit geleistet. Die Tiere werden stark von den Lockstoffen angezogen und sterben innerhalb von 8-10 Tagen nach der Einnahme des Giftes.

Fazit zu den Mäusegiften

Enttäuscht waren wir lediglich von einem Produkt, dem Bromadiolon Köderblock. Dieses Produkt hat die Mäuse nicht interessiert und wir konnten nur wenige tote Tiere entdecken. Dafür lieben Schnecken das Gift. Die anderen Gifte i m Test haben uns absolut überzeugt. Sowohl das Mäusegift Profi Frischeköder, als auch das Gift von  Bayer wurde sehr gut von den Mäusen angenommen. Unser Testsieger ist das Produkt von Bayer, da es die Mäuse schneller tötete und der Wirkstoff keine Gefahr für die Umwelt darstellt. Leider ist das Produkt sehr teuer, obwohl das endgültige Ergebnis das gleiche ist wie das beim Einsatz des Giftes von Detia.

Mäuseschaum

Mäusegel oder Mäuseschaum hat denselben Effekt wie die Mäuseköder. Die Tiere sollen es aufnehmen und verbluten innerlich nach einigen Tagen. Mäusegel macht sich den natürlichen Reinigungsinstinkt der Tierchen zu Nutze. Das Gel bleibt am Fell hängen und wird beim Putzen oral aufgenommen.

Racumin Schaum

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Wir haben den Racumin Schaum getestet. Das Produkt wird von Bayer hergestellt, schon bei den Mäuseködern waren wir von den Leistungen des Bayer-Produktes begeistert. 500ml Schaum enthält eine Flasche, welche uns bereits zwei Tage nach der Bestellung geliefert wurde. Mit etwas über 30€ ist diese Produkt sehr teuer, daher erwarteten wir auch sehr gute Leistungen.

Den Schaum brachten wir in den Köderboxen an und platzierten diese auf Laufwegen und in der Nähe der Nesteingänge. Teilweise sprühten wir ein wenig Schaum in die Eingänge der Nester. Drei Tage warteten wir ab, leider konnten wir in dieser Zeit nicht wirklich kontrollieren, ob die Nager auf den Schaum anspringen. Am Ende des dritten Tages hatten wir jedoch die Gewissheit. Wir fanden bereits die ersten toten Tierchen, welche noch Reste des Schaums im Fell hatten. Ab dem fünften Tag waren alle Ratten Tod. Zur Kontrolle legten wir etwas Mäuseköder aus, um zu überprüfen ob och einige Tiere leben – dem war aber nicht der Fall.

Wir waren absolut begeistert von dem Racumin Schaum. Die Tiere werden schnell und zuverlässig getötet. Zudem lässt sich der Schaum auch an nur schwer zugänglichen Stellen anbringen. Die Mäuse haben gar keine Chance dem Schaum zu entgehen. Leider ist das Produkt recht teuer, daher empfehlen wir es nur bei besonders schwerem Mäuse oder Rattenbefall.

Mäusegift 4.00/5 (80.00%) 9 votes

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